Montag, 27. April 2015

020 Christine Brand

www.brand.kulturserver.de

geboren in Detmold / D
Studium der Innenarchtitektur, 1978 Abschluss Dipl. Ingenieur (Innenarchitektur)
2002 - 2005     Gaststudium, Freie Malerei, Universität Paderborn / D
lebt und arbeitet im eigenen Atelier in Detmold

seit 2009 Dozentin für Kunst an der VHS, Detmold

Mitglied
seit 2003     Offene Ateliers, Kreis Lippe
seit 2004     Frauenkunstforum OWL
seit 2005     BBK-OWL
seit 2006     Künstlergruppe "WinterhArt"
seit 2012     Int. Association of Paper Artists IAPMA

seit 2004 regelmäßige internationale Ausstellungstätigkeit.

Christine Brand begann  vor einigen Jahren neben der Malerei mit Bienenwachs (Enkaustik) mit  Papieren zu experimentieren und die Konsistenz, die  Variabilität in Form und Ausdrucksweise des Materials bald zu schätzen. Die haptische, ästhetische und optische Qualität von Papier forderte die Künstlerin in konzeptioneller, innovativer und gestalterischer Vielfalt heraus. Durch unterschiedliche Bearbeitungsmethoden, wie formen, reißen, pressen, kochen der Papierfasern und  durch Pinselauftrag entstehen experimentelle Flächen, Objekte und Installationen in meist reduzierter Farbgebung, nicht nur der Ästhetik verschrieben. Der Werkstoff lässt thematische Ideen entstehen, die mit der ihm eigenen Aussagekraft des Papiers ihre Wirkung zart, filigran aber auch organisch in strenger Komposition entfalten. Die Künstlerin hat eine Vorliebe für monochrome bzw. unbunte Arbeiten. Grau, Schwarz, Weiß, als sogenannte „Nichtfarben“, in allen Facetten beleben ihre Arbeiten. Sie  lässt dem Material Papier stets den Vortritt, wobei durch aus Materialien wie Acrylfarbe, Schellack, Bitumen und Collagepapiere in verschiedenster Form zur künstlerischen Gestaltung eingesetzt werden.


Christine Brand arbeitet sehr oft mit runden, sowie organischen Formen z.B. Schalen, die zu umwelt- und politischen  Themen als Metapher stehen. 


"Ohne Titel"
2015     60 x 20 x 9 cm


Christine Brand erkläutert uns Ihr Kunstwerk mit den folgenden Worten:
Den  Büstenhalter als Zeichen der Freiheit und Emanzipation der Frauen in aller Welt habe ich im Kunstprojekt bra participation mit meinem eigenen künstlerischen Material, dem Papier in seiner vielfältigen Form, gestaltet. Der zunächst weiche Stoff  ist mit Pulpe überzogen und hat somit seine Form verändert – steif, hart, unbeugsam…… Zeitungsabschnitte gerissen und mit Leim auf den BH gebracht, deuten die weltweite Bedeutung für die Frauen an. Der Draht, zum Teil schon verrostet, symbolisiert die herrschende Gewalt gegen Frauen weltweit – Abwehr, unantastbar, eingesperrt……
Des Weiteren möchte ich die Interpretation meiner Arbeiten für Denkanstöße offen lassen.


April 2015
#braparticipation;  #follow;  #happy;  #beautiful;  #like4like;  #art; 

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